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Die beiden Volksschulen (Grund- und Hauptschule) wurden 1994 nach dem berühmten Arzberger Sohn Carl Maximilian von Bauernfeind benannt. Näheres über ihn erfahren durch einen Klick auf seinen Namen.

Eine "deutsche Schule" (Volksschule) hatte Arzberg schon vor 1528. Ein Schulmeister wird erstmals 1499 genannt. 1529 wurde das Schulhaus erneuert. Die kirchliche Volksschule hatte vor 1575 zwei Lehrkräfte. Seit 1698 wirkte der Kirchner als dritter Lehrer. Bis 1726 war der Rektor zugleich Rats- und Gerichtsschreiber.

Eine "Bergbauschule", gegründet von Alexander von Humboldt, begann 1796 mit dem Unterricht für "Bergjungen" ab dem 12. Lebensjahr und für "Lehrhäuer" von 24 bis 26 Jahren. Schulleiter war Johann Caspar Benker.

200 Schüler wurden von drei Lehrern in einem Raum bis 1826 unterrichtet. 1825/26 wurde ein neues Schulhaus gebaut - das heutige Kantoratsgebäude auf dem Kirchplatz.

1848 wurden Kirche und Schule getrennt. 1856 kam die siebenjährige Volksschulpflicht. Ab 1864 wurde das Thiele-Schulhaus mit benützt.

Die seit 1866 bestehende Katholische Schule bezog 1904 ein neues Gebäude.

1881 baute die Stadt ein Zentralschulhaus (Erweiterungen 1908, 1920, 1951).

Ein modernes Schulgebäude wurde 1966 errichtet, der Anbau für die Hauptschule und die Dreifachturnhalle 1977 in Betrieb genommen.

Quelle: Dr. F.W. Singer "Arzberger Bilderbuch"